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Steuern für Influencer: kostenloses Merkblatt „Influencer & Steuern“

Viele Influencer fragen sich: „Muss ich auf meine Posts, Kooperationen und Gratis-Produkte Steuern zahlen?“ Die kurze Antwort: Ja, sobald bestimmte Grenzen überschritten sind. Im Merkblatt „Influencer & Steuern“ erfährst du genau, ab wann dein Hobby steuerpflichtig wird und wie du Einnahmen und Geschenke korrekt erfasst.

Steuern für Influencer: Was im Merkblatt „Influencer & Steuern“ drinsteht

Influencer Arbeitsplatz mit Unterlagen für Steuern und Buchhaltung

Kurz gesagt: alles, was du als Creator wissen solltest, bevor das Finanzamt mitliest:

  • Ab wann dein Hobby steuerpflichtig wird
  • wie Geld-Einnahmen, Produktsamples & Geschenke steuerlich behandelt werden
  • was es mit Einkommensteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer auf sich hat
  • Kleinunternehmerregelung: ja oder nein?
  • typische Steuerfallen bei Ausland / Dubai / digitaler Nomade

Das Merkblatt ersetzt keinen Steuerberater, aber es sorgt dafür, dass du die wichtigsten Begriffe verstehst und die richtigen Fragen stellst.

Kurze Zusammenfassung / TL;DR

Als Influencer bist du schneller Unternehmer, als dir lieb ist: Geld, Produkte und Geschenke sind in vielen Fällen steuerpflichtige Einnahmen. Die Kleinunternehmerregelung kann hilfreich sein, ändert aber nichts daran, dass du deine Einnahmen und Kooperationen sauber dokumentieren musst – erst recht, wenn Ausland oder GmbH ins Spiel kommen.

Das Wichtigste für dich als Influencer

  • Einnahmen sind Einnahmen – Geld, Produkte, Reisen & Co. sind meist steuerpflichtig, wenn du dafür Content lieferst.
  • Früh klären, nicht später bereuen: Melde dein Business rechtzeitig an und führe einfache Aufzeichnungen (z. B. per EÜR/Excel).
  • Kleinunternehmerregelung prüfen: Kann sinnvoll sein, ersetzt aber keine ordentliche Buchführung.
  • Ausland = Hochrisiko ohne Beratung: Wegzug, Dubai & Co. immer mit Steuerprofi planen.
  • Nutze das Merkblatt als Grundlage: Es hilft dir, die wichtigsten Begriffe zu verstehen und gezielt Fragen an einen Steuerberater zu stellen.

So nutzt du das Merkblatt sinnvoll

  1. Downloaden
    👉 Sektion Merkblätter öffnen und nach „Influencer und Steuern“ suchen. Und herunterladen!
  2. In Ruhe durchlesen und markieren:
    1. Was trifft auf Dich zu?
    2. Wo musst Du nachbessern?
  3. Wenn du schon Einnahmen hast:
    1. Einnahmen & Sachzuwendungen sauber erfassen und
    2. in einer Tabelle erfassen
      1. bspw. in der einfachen EÜR-Light (kostenlose EÜR-Vorlage für Kleinunternehmer) oder
      2. der umfangreicheren Excel-Vorlage für die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)

Ich stelle dir solche Profi-Materialien gebündelt zur Verfügung, damit du dich auf Content konzentrieren kannst – und nicht auf Steuergesetze.

FAQ für Influencer & Steuern

Muss ich als Influencer Steuern zahlen?

Ja, sobald du mit deinem Content regelmäßig Einnahmen oder geldwerte Vorteile erzielst, sind diese grundsätzlich steuerpflichtig. Das gilt für Geldzahlungen, Produkte, Reisen oder andere Gegenleistungen. Entscheidend ist, ob eine Gegenleistung (z. B. Post, Story, Video) dahintersteht.

Ab wann bin ich als Influencer steuerpflichtig?

Steuerpflichtig wirst du, sobald du mit Gewinnerzielungsabsicht handelst und nicht mehr nur als reines Hobby unterwegs bist. Spätestens, wenn du regelmäßig Kooperationen, Werbeeinnahmen oder Produktsamples gegen Postings erhältst, betrachtet das Finanzamt deine Tätigkeit als unternehmerisch.

Wie werden Geschenke und Produktsamples versteuert?

Produkte, Geschenke und PR-Samples sind in der Regel steuerpflichtige Einnahmen, wenn du im Gegenzug Werbung machst. Der Wert der Produkte zählt dann wie eine Geldzahlung. Ausnahmen gibt es nur in Sonderfällen (z. B. Streuartikel mit sehr geringem Wert oder bereits versteuerte Sachzuwendungen).

Gilt die Kleinunternehmerregelung auch für Influencer?

Ja, als Influencer kannst du die Kleinunternehmerregelung nutzen, wenn du unter den gesetzlichen Umsatzgrenzen bleibst. Dann stellst du keine Umsatzsteuer in Rechnung. Achtung: Das hat Vor- und Nachteile, z. B. kannst du dann auch keine Vorsteuer aus Rechnungen abziehen.

Was gilt, wenn ich ins Ausland ziehe (z. B. Dubai)?

Ein Umzug ins Ausland macht die Steuern nicht automatisch einfacher. Oft bleibst du weiterhin in Deutschland steuerpflichtig, z. B. wenn du hier noch Wohnsitz, Familie oder eine Firma hast. Bei Auslandsgesellschaften, „Dubai-Modellen“ und digitalem Nomaden-Lifestyle solltest du unbedingt professionellen Rat einholen.

Warum ich dir das kostenlos gebe

Die Merkblätter auf meiner Seite schreibe ich nicht selbst. Das wäre zu viel.

Ich kaufe sie beim Fachverlag Deubner ein und stelle sie meinen Lesern kostenlos zur Verfügung.

Der Vorteil für Dich:

  • du bekommst professionell aufbereitete Inhalte
  • ohne Fachverlags-Abo
  • an einem Ort gesammelt – zusammen mit vielen weiteren kostenlosen Merkblättern auf meiner Seite
  • Das ist mein Service für dich: geprüfte Infos, kompakt und praxisnah.

Keine Steuerberatung

Dieser Beitrag stellt lediglich meine Sicht der Dinge und keine Steuerberatung dar. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf Deine eigene Gefahr. Bitte kontaktiere bei Unklarheiten das Finanzamt oder einen Steuerberater. Bitte berücksichtigte auch, dass sich im Steuerrecht durch Gesetzgebung und Rechtssprechung regelmäßig etwas ändert.

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