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Berechnung: Einkommensteuer + Solidaritätszuschlag mit Excel-Vorlage 2015-2020

Berechne, wie viel Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag Du bei welchem zu versteuernden Einkommen zahlst. Mit der Excel-Vorlage berechnest Du dies für 2015 bis 2020.

Für die Einkommensteuer gibt es in Deutschland einen Freibetrag. Dieser liegt 2019 bei 9.168 € (bei Zusammenveranlagung: 18.336 €) und 2020 bei 9.408 € (bei Zusammenveranlagung: 18.816 €). Bei Überschreitung des Grundfreibetrags wird Einkommensteuer fällig. Die Einkommensteuer steigt auf bis zu 45% des zu versteuernden Einkommens.

Je höher das zu versteuernde Einkommen ist, umso höher ist die Einkommensteuer (absolut und relativ).

Die folgende Tabelle zeigt die fällige Einkommensteuer und den Solidaritätszuschlag anhand des zu versteuernden Einkommens für das Jahr 2020.

Beachte, wie der Prozentwert steigt.

Berechnung-Einkommensteuer-Solidaritaetszuschlag-Excel-2020

Einkommensteuer und Solidaritätszuschlags ausrechnen

Wenn Du Einkommensteuer und Solidaritätszuschlag für Dein zu versteuerndes Einkommen berechnen möchtest, lade Dir die Excel-Vorlage herunter und trage Dein Einkommen in die Zeile 4 ein und überschreibe einfach die 9.000 €.

Excel-Vorlage herunterladen

Du kannst Dir die Excel-Vorlage sowie eine Übersichts-PDF für die Jahre 2015 – 2020 kostenlos herunterladen.

Quellen

Antworte auf Patrick Schäfer

19 Kommentare

  • Hallo,

    die Vorlage ist okay, doch leider vermisse ich die Berechnung des Solidaritätszuschlages innerhalb der Gleitzone. Gibt es dazu auch noch eine Berechnung? Vielen Dank.

    • Hallo Thomas,

      Danke für den Hinweis. Über die Gleitzone bei geringem Einkommen war ich mir gar nicht bewusst. Ich habe eben noch einmal recherchiert und folgenden Text gefunden:

      „Geringverdiener sind über den Grundfreibetrag von der Einkommensteuer befreit. Doch auch Geringverdiener mit einer Einkommensteuer bis 972 Euro müssen noch keinen Soli-Zuschlag zahlen. Ab einem Steuerbetrag von 973 Euro steigt der Solidaritätszuschlag schrittweise an. Erst wenn sie 1.340 Euro Einkommensteuer im Jahr zahlen, wird der volle Soli in Höhe von 5,5 Prozent fällig. Für zusammenveranlagte Ehepaare gilt der jeweils doppelte Wert von 1.844 Euro und 2.680 Euro. Diese Steuerentlastung für Geringverdiener wurde 1995 eingeführt und ist seitdem nicht erhöht worden.“

      Quelle: https://www.finanztip.de/solidaritaetszuschlag/ vom 19.08.2019

      Eine Anpassung der Vorlage wird es vorerst nicht geben. Aber ich bin mir sicher, dass Du mit ein wenig Aufwand einen adäquaten Rechner im Netz findest.

      VG Pierre

  • Hallo Pierre,
    Deine EKSt Tabelle für 2019 hat in Zelle Spalte „D“ Referenzen auf Spalte „J“ statt „B“. Du merkst es sofort, wenn Du in B4 einen anderen Wert einträgst. Und: Erich Modlmair hat in seinem Kommentar (v. 26.3.2018) recht.
    Grüße
    Uli

    • Hallo Uli,

      vielen Dank für die Info.

      Ich habe die Formeln in Spalte D als auch Formeln für 2018 (Kommentar von Erich) angepasst.

      VG Pierre

  • Ich finde auch, dass es sich um eine exzellente Tabelle handelt.
    In der Formel für 2018 muss aber nach meiner Meinung bei einem zu versteuernden Einkommen ab 260533 16437,7 stehen (nicht 16164,53).

    Gruß
    Modlmair

    • Hallo Erich,

      wenn ich ein zu versteuerndes Einkommen von 260.533 € eingebe, gibt die Tabelle 101.075 € ESt. aus. Hast Du Dich vielleicht verschrieben?

      VG Pierre

    • Hallo Erich,

      Du hattest Recht. Ich habe die Werte nun in der aktuellen Vorlage (27.12.18) angepasst. Ich hatte Deinen Hinweis damals falsch verstanden. Aber ein neuererer Kommentar (siehe Uli oben) hat mich noch mal darauf hingewiesen.

      VG Pierre

  • Hallo….ich finde die Tabellen schon sehr hilfreich….aber wie kann ich meine Steuern berechnen bzw. Ihre Tabellen nutzen,wenn ich verheiratet bin und wir zusammen veranlagen da ja dann der Grundfreibetrag in 2017 bei 17.640€ und im Jahr 2018 bei 18.000€ liegt???

    Für eine kurze Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar!

    VG..

    • Hallo Ralf,

      rechne Eure Einkommen zusammen, teile das Ergebnis durch 2, trage den Wert in die Tabelle ein und mutipliziere die abgelesene Steuer mit 2.

      VG Pierre

  • im unteren Bereich des zu versteuernden Einkommens ist die Berechnung des Soli falsch. Hier sollte die Nullzone und die Übergangszone berücksichtigt werden

    • Hallo Klaus,

      ich habe dies kurz nachrecherchiert. Du hast Recht. Danke für den Hinweis.
      Da dies jedoch nur für die unteren Einkommen gilt, verzichte ich auf eine Korrektur.

      VG Pierre

  • Hallo,

    in deiner Tabelle für 2017 ist noch ein kleiner Fehler. Im Tabellenblatt „Berechnung“ beziehst du dich in Spalte D auf Spalte J anstatt Spalte B

    Dadurch ist die prozentuale Berechnung falsch

    • Hey Alex,

      Danke für den Hinweis. Jetzt bezieht sich die Spalte D auf die Spalte B.

      Der Fehler fällt erst auf, wenn Du selbst eigene Werte einträgst. In der Übersicht hat es funktioniert, weil in J und B die selben Werte stehen.

      Danke nochmal.

      VG Pierre

    • Hallo Peter,

      ich gehe davon aus, dass Du die 45% bei 4.000.000 € meinst. Dies ist die Durchnschnittsbelastung und nicht die Grenzbelastung.

      Auf der Seite des Bundesministerium für Finanzen kannst Du die Daten gerne gegenprüfen: https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/

      Solltest Du andere Werte erhalten, freue ich mich auf eine konstruktive Rückmeldung :)

      VG Pierre

  • Hallo Pierre,
    das hast Du prima gemacht.

    Ich habe mir eine EXCEL Tabelle (Open Office) für komplexe Finanzierungsmodelle gebaut und verwende Dein tool
    zur Berchnung de EKST, die ja mit zur Zahllast gehört.
    Es wäre schön, wenn ich den von mir ermittelten Gewinn mit Deiner Tabelle
    verknüpfen könnte, so dass dort Gewinninput landet und ich die Steuer als Output in meine Zusammenfassung übernehmen kann.
    Es werden leider keine InputWerte übernommen.

    Danke!
    Roland

  • tolle Sache, und dazu auch noch kostenlos!
    hilft mir sehr weiter …
    Vielen Dank für all die Mühen und dne Einsatz, der darin steckt. Ich bin sicher, man merkt es gar nicht, aber bestimmt lag auch hier der „Teufel im Detail“!

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